Die neuesten Sony e-Reader

Zu Weihnachten waren in deutschen Wohnzimmern Technikgeschenke beliebt. Die jüngeren freuten sich über Computer und Smartphones, ältere konnte man mit E-Reader begeistern. Laut den Angaben von Amazon muss der eigene Reader Kindle ein wahrer Verkaufsschlager im Weihnachtsgeschäft gewesen sein. Elektronikhersteller wollen das Geschäft natürlich nicht versäumen und bieten seit zwei Jahren auch eigene Reader an. Erfolgreich und hochgeschätzt ist damit Sony.

Der PRS-T1

Der japanische Hersteller elektronischer Geräte aller Art blickt auf eine längere Erfahrung im Bau von E-Readern zurück. Das neueste, bereits im Weihnachtsgeschäft verfügbare und jetzt deutlich im Preis gesenkte Gerät ist der PRS-T1, das in den Farben schwarz, weiß und rot angeboten wird. Im Test von Computerzeitschriften konnte er immer Top Ergebnisse erreichen und auch die Nutzer bei Amazon gaben dem Reader gute Noten. Grund genug, Ihnen die Leistungsmerkmale dieses Readers näher vorzustellen. Das Wichtigste gleich zu Beginn: es handelt sich bei dem PRS-T1 um einen E-Bookreader mit E-Ink Display. In seiner Funktionalität ist er also nicht mit Tablets zu vergleichen, hat aber auch eine ganze Reihe an Vorteilen, wenn es um das Lesen von elektronischen Texten geht.

Dem Konkurrenten von Amazon überlegen

Ausgestattet mit der typischen E-Reader Funktionalität - 6 Zoll Display, Micro-USB Anschluss und einem internen Speicher von 1,4 GB - macht der Reader vor allem in Sache Gewicht seiner Konkurrenz einiges vor. Sage und Schreibe 168 Gramm wiegt der Reader und ist damit noch leichter als der Kindle von Amazon und damit der derzeit leichteste Reader auf dem deutschen Markt. Der interne Speicher lässt sich durch eine Speicherkarte einfach erweitern, so dass auch riesige Bibliotheken auf dem Gerät Platz finden. Steuern lässt sich der Leseprozess auf dem Gerät wahlweise über die unter dem Display angeordneten Navigationstasten oder direkt auf dem Display durch wischen. Im Gegensatz zum Amazon Kindle verfügt der Sony Reader über die Möglichkeit, direkt per Fingerdruck über das Display eine Zoomfunktion zu aktivieren. Wer häufiger PDFs auf dem Sony Reader liest wird diese Funktion schätzen lernen.

Wer einen guten Reader möchte, muss den Preis dafür zahlen. Beim Sony PRS-T1 werden derzeit in verschiedenen Online Shops zwischen 140 und 150 Euro fällig. Das ist zwar immer noch mehr als für den Kindle, man bekommt zu dem Preis aber die bessere Technik und zusätzlich die Freiheit, auch das immer beliebter werdende EPUB Format auf dem Gerät zu lesen, dass Amazon aus Gründen der technischen Kundenbindung auf dem eigenen Reader nicht zulässt.