Strom sparen bei elektrischen Kleingeräten

Die Strompreise steigen stetig und manche Verbraucher beäugen in diesem Zusammenhang Geräte wie Kaffeemaschinen, Toaster und dergleichen, da sie gerade bei diesen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs einen in der Summe hohen Stromverbrauch erwarten. Doch gerade mit diesen elektrischen Kleingeräten lässt sich viel Strom und somit auch bares Geld sparen, wenn sie nur richtig genutzt werden.

Stand-by oft nicht nötig

Immer mehr Geräte bieten heutzutage eine Stand-by-Funktion an. Bei Fernsehern oder Computern mag dies eine sehr nützliche Eigenschaft sein, da sie die Geräte vor dem häufigen An- und Ausschalten bewahrt und sich die Stand-by-funktion so geräteschonend auf sie auswirkt. Elektrische Kleingeräte haben eine solche Funktion in den meisten Fällen nicht nötig. Wozu sollte eine Kaffeemaschine auf Stand-by geschaltet werden? Eine eingebaute Uhr, die dadurch betrieben wird oder vielleicht eine Warmhalteoption für den Kaffee ist nicht selten reine Energieverschwendung. Bei einer solchen Maschine ist es wichtig, dass mit ihr guter Kaffee gekocht werden kann. Wird dieser nicht sofort getrunken, lohnt es sich, ihn in eine geschlossene Thermos- oder Kaffeekanne umzufüllen. Auf diese Wiese bleibt er lange heiß, ohne dass dabei unnötig Strom durch das Warmhalten der Maschine verbraucht wird. Sollte sich doch mal ein Artikel unter den elektrischen Kleingeräten finden, bei dem sich eine Stand-by-Funktion als wirklich nützlich erweist, sollte beim Kauf unbedingt auf die Angaben zum Energieverbrauch geachtet werden. Dieser ist von Gerät zu Gerät sowohl im Betrieb als auch während der Stand-by-Phase verschieden. Bei manchen Bedürfnissen ist es auch einfach eine Frage der Gerätewahl, welche Menge an Strom durch die Benutzung verbraucht wird.

Das richtige Gerät für die Aufgabe

In einigen Haushalten kommt möglicherweise die Frage auf, warum es sich lohnen sollte, viele unterschiedliche elektrische Kleingeräte zu kaufen, wenn es doch auch andere Gerätschaften gibt, die deren Aufgaben erfüllen können. Zum Beispiel könnte die Frage in Bezug auf einen Wasserkocher aufkommen, denn schließlich kann Wasser auch in der Mikrowelle erhitzt oder auf der Kochplatte zum Kochen gebracht werden. Doch ein Wasserkocher benötigt für diese Aufgabe weit weniger Energie als Mikrowelle oder Herd und daher spart es Strom und Geld, wenn darin ein Liter Wasser erhitzt wird, als wenn dazu eines der anderen Geräte genutzt wird. Der Stromverbrauch eines Wasserkochers kann noch durch eine Abschaltautomatik verringert werden, da diese dafür sorgt, dass der Kocher sich abstellt, wenn das Wasser darin kocht. Es kann sogar beim Stromsparen helfen, wenn Wasser zum Zubereiten von Nudeln oder ähnlichen Lebensmitteln erst im Wasserkocher erhitzt wird, bevor es in den Kochtopf kommt, da so der Energieverbrauch reduziert wird, den der komplette Kochvorgang im Kopf produziert hätte. Ein anderes Beispiel ist das Erwärmen von Brötchen. Einige Menschen nutzen hierfür den Backofen, der aber weit mehr Strom verbrauch, als es der Toaster für die gleiche Aufgabe täte. Wer sich also im Vorfeld Gedanken macht, welches Gerät sich wirklich sinnvoll für welche Aufgabe einsetzen lässt, wird elektrische Kleingeräte bald als wahren Segen für die häusliche Energiebilanz und die eigene Geldbörse erkennen.