Vorteile der virtuellen Telefonanlage

In Deutschland ist das bayerische Unternehmen nfon der bekannteste Anbieter virtueller Telefonanlagen. Im letzten Jahr durfte nfon neue Mittel von den Investoren einstreichen. Etwa vier Millionen Euro soll die Firma, die Unternehmen externe, leicht zu verwaltende Telefonanlagen anbietet, bekommen haben. Die Finanzmittel sind nötig, weil nfon im Wettbewerb mit den großen Telefonkonzernen verhältnismäßig viel Geld ausgeben muss. In diesem Jahr war zu beobachten, dass der Werbeaufwand gesteigert wurde - vornehmlich hat man wohl in Anzeigenwerbung und einen aufwändigen TV-Spot in CGI-Optik investiert. Doch auch das Angebot scheint sich verbessert zu haben.

Die automatische Telefonistin

"Interactive Voice Response" (IVR) nennt man das computergesteuerte Sprachdialogsystem, das für interaktive telefonische Ansagedienste verwendet wird, wenn mal kein echter Mitarbeiter abkömmlich sein sollte. Die Anrufer erhalten über individuell angepasste und jederzeit veränderbare Sprachmenüs die Möglichkeit, Optionen per Sprach- oder Tastatureingabe via Telefon auszuwählen. Nun bietet ivr bei nfon natürlich auch intelligentes Routing und diverse Optionen betreffend der Organisation von Warteschlangen. Im Komplettpaket von nfon ist das natürlich nur eine Funktion von vielen. Erwirbt man dieses neuartige Telefonsystem, existiert die Telefonanlage in der Firma eigentlich nur noch virtuell, da alles über Hochleistungsrecheneinheiten, die bei nfon zu finden sind, gesteuert wird. Der Kunde kann die Anlage aus dem Office heraus digital verwalten. Wächst die Firma, so kann das Leistungsvolumen auf Anfrage auch ganz einfach mitwachsen.

Weitere Funktionen der virtuellen Telefonanlage

Selbstverständlich bietet nfon noch andere Leistungen, die entweder als Standardfunktionen integriert sind oder zusätzlich dazu bestellt werden können. Beispielsweise gibt es eine Funktion, mit der Telefonkonferenzen problemlos durchführbar werden. Sie können ganz einfach und ohne Administrations- und Einrichtungsaufwand geplant und durchgeführt werden. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Konferenzräume der Anlage hinzugefügt werden. Bis zu 50 interne und externe Mitarbeiter können zur selben Zeit an der Konferenz teilnehmen. Auch was die Sicherheit angeht, so hat sich nfon nicht lumpen lassen. Sämtliche Daten und Gespräche werden durch ein diffiziles System verschlüsselt. Das gilt natürlich auch für ein Mobiltelefon, das über FMC eingebunden ist. Bei diesem Sicherheitspaket handelt es sich aber um eine Zusatzfunktion, die gesondert bestellt werden muss.

Partnerschaft mit Panasonic

Aktuell erreicht uns die Nachricht, dass nfon nun auch eine strategische Partnerschaft mit der Panasonic Marketing Europe GmbH eingehen wird. Einerseits wird nfon die Panasonic IP-Telefone auf seiner Telefonanlage in der Cloud zertifizieren und im Bund mit den Telefonanlagen anbieten. Panasonic-Partner können andererseits ab sofort Telekommunikationsdienstleistungen von nfon vermarkten. Die Zielgruppe für das symbiotische Angebot sind vornehmlich solide, mittelständische Unternehmen, die keine Angst vor einer zukunftsorientierten Firmen-Infrastruktur haben.